Zimt



Die Verwendung von Zimtöl geht mehr als 2000 Jahre zurück, wo es im alten Ägypten in den ersten Parfums verwendet wurde. Theoretisch kann man alles vom Zimtbaum zur Parfumherstellung verwenden.


Das Öl der Blätter wird nach dem Trocknen durch Wasserdampfdestillation gewonnen.

Die Rinde wird in kleine Stücke geschabt und zum Trocknen ausgelegt. Den (Zimt-)Stangen wird der Geruch durch Wasserdampfdestillation entzogen. Dieses Parfumöl wird am häufigsten für Parfums verwendet.


Zimtstangen duften warm, voll, leicht fruchtig, pfeffrig und vanilleartig. Die Zimtblätter riechen würzig, holzig und ein wenig metallisch. Zimt ist besonders in der Weihnachtszeit beliebt mit seinem würzig-verführerisch süßen Duft.


Der Einsatz von Zimtöl wird von der EU und IFRA sehr eingeschränkt. Die drei Hauptbestandteile von Zimtöl sind Zimtalkohol (begrenzt auf 1,2 %), Zimtaldehyd (begrenzt auf 0,25 %) und Eugenol (begrenzt auf 2,5 %). Alle diese Beschränkungen beziehen sich auf das Parfum-Endprodukt. Um diese Beschränkungen zu umgehen, gibt es einige synthetisch hergestellte Zimtbestandteile, wie z. B. das synthetische Cinnamal.